
Ecovacs Goat O800 RTK
Passt für Gärten bis 800 m², deren Besitzer ohne Draht und ohne großes Budget den besten Mähroboter im Test wollen.
Nie wieder Rasen mähen – und immer öfter auch nie wieder Begrenzungsdraht verlegen: Moderne Mähroboter finden ihren Weg per Satellit (RTK), Laser (LiDAR) oder Kamera. Wir haben den aktuellen Test der Stiftung Warentest, die Herstellerangaben und die Angebote auf Amazon ausgewertet – vom günstigen Einstieg mit Draht bis zum Allrad-Modell für steile Hänge.
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Passt für Gärten bis 800 m², deren Besitzer ohne Draht und ohne großes Budget den besten Mähroboter im Test wollen.

Passt für Größere oder steile Gärten bis 1.000 m², in denen andere Mähroboter am Hang scheitern.

Passt für Kleine, ebene Gärten bis 500 m² und alle, die mit wenig Geld in die Welt der Mähroboter einsteigen wollen.
| Gerät | Rasenfläche (max.) | Navigation | Steigung (max.) | Besonderheit | Stiftung Warentest 4/2026 | Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Testsieger Stiftung Warentest |
bis 800 m² | RTK-Antenne + LiDAR + Kamera | 45 % | TruEdge-Kantenschnitt | GUT (2,4) | ca. 580 € | Preis prüfen* |
Zweites „gut“ im Test |
bis 600 m² | 3D-LiDAR, ohne Antenne | 45 % | Zonen, 2 Karten | GUT (2,5) | ca. 900 € | Preis prüfen* |
Beliebter RTK-Mäher |
bis 500 m² | RTK-Antenne + Kamera | 30 % | leise (58 dB), Igelschutz | – | ca. 650 € | Preis prüfen* |
Premium-Tipp: Allrad |
bis 1.000 m² | NetRTK (4G) + Kamera | 80 % | Allrad, Mini-Garage | – | ca. 1.500 € | Preis prüfen* |
Ohne Draht & Antenne |
bis 800 m² | 3D-LiDAR + Kamera | 45 % | DropMow, ohne RTK | – | ca. 850 € | Preis prüfen* |
Markentipp Worx |
bis 500 m² | RTK-Cloud + Kamera | 30 % | Wechselakku (PowerShare) | – | ca. 670 € | Preis prüfen* |
Klassiker mit Draht |
bis 700 m² | Draht, mäht in Bahnen | 27 % | Wechselakku, Alexa | – | ca. 560 € | Preis prüfen* |
Günstigster Einstieg |
bis 500 m² | Draht, Zufallsprinzip | 25 % | leise (57 dB), App | – | ca. 380 € | Preis prüfen* |
Preise sind ungefähre Straßenpreise vom 5. November 2026; den Tagespreis zeigt der Button.
Klassische Mähroboter brauchen einen Begrenzungsdraht, den du einmal rund um den Rasen verlegst. Das ist günstig und zuverlässig, kostet aber einen Nachmittag Arbeit, und bei Änderungen im Garten muss der Draht mit umziehen. Neuere Modelle kommen ohne Draht aus: Du legst die Grenzen per App fest, oft reicht es, den Mäher einmal um den Rasen zu steuern. Sie sind teurer, aber in Gärten mit vielen Beeten oder häufigen Änderungen deutlich bequemer.
RTK ist eine besonders genaue Satellitenortung. Viele Modelle brauchen dafür eine Antenne im Garten mit freier Sicht zum Himmel (z. B. Ecovacs Goat, Navimow), andere holen die Korrekturdaten über Mobilfunk oder Internet (Mammotion LUBA mini 2, Worx Vision Cloud). LiDAR tastet die Umgebung per Laser ab und funktioniert auch unter Bäumen und an Hauswänden, wo Satellitensignale schwächeln (Mova 600, YUKA mini 2 LiDAR). Kameras ergänzen beide Systeme und erkennen Hindernisse und Rasenkanten.
Die Flächenangabe der Hersteller gilt für ideale Bedingungen. Viele Ecken, schmale Durchgänge, Hanglagen oder getrennte Rasenstücke verlängern die Mähzeit. Faustregel: Wähle ein Modell, dessen maximale Fläche etwa 20 bis 30 % über deiner Rasenfläche liegt.
Die meisten Mähroboter schaffen 25 bis 45 % Steigung. Für steile Gärten gibt es Allrad-Modelle wie den Mammotion LUBA mini 2 AWD, der laut Hersteller bis zu 80 % meistert. Miss im Zweifel die steilste Stelle deines Rasens nach: 10 cm Höhenunterschied auf 1 m Länge entsprechen 10 % Steigung.
Mähroboter sollten nicht nachts mähen – dann sind Igel unterwegs, die bei Gefahr nicht fliehen, sondern sich einrollen. Stelle die Mähzeiten deshalb auf tagsüber ein. Moderne Modelle mit Kamera oder LiDAR erkennen Hindernisse besser als Geräte, die nur mit einem Stoßsensor arbeiten. Kinder und Haustiere sollten trotzdem nicht unbeaufsichtigt in der Nähe eines laufenden Mähers spielen.
Der Stromverbrauch eines Mähroboters ist gering. Regelmäßig fallen vor allem Ersatzmesser an, die je nach Rasen alle paar Wochen bis Monate getauscht werden sollten. Nach einigen Jahren kann ein neuer Akku nötig werden – Modelle mit Wechselakku (z. B. Bosch, Worx) sind hier im Vorteil. Manche Hersteller verlangen für Zusatzfunktionen wie Mobilfunk oder Diebstahlortung nach einer Weile ein Abo – prüfe das vor dem Kauf.
Passt für: Gärten bis 800 m², deren Besitzer ohne Draht und ohne großes Budget den besten Mähroboter im Test wollen.
Der Ecovacs Goat O800 RTK ist Testsieger der Stiftung Warentest (Ausgabe 4/2026) mit der Note GUT (2,4). Er braucht keinen Begrenzungsdraht: Eine RTK-Antenne im Garten sorgt für die zentimetergenaue Position, ein 3D-LiDAR-Sensor und eine KI-Kamera helfen bei der Orientierung. Laut Ecovacs erkennt die AIVI-3D-Hinderniserkennung über 200 Arten von Hindernissen, darunter auch Igel. Die Einrichtung dauert laut Hersteller rund 15 Minuten, das Gerät kartiert den Garten automatisch. Mit TruEdge mäht er nah an die Rasenkante, die Schnitthöhe lässt sich zwischen 3 und 8 cm einstellen. Für einen Testsieger mit RTK ist der Preis von rund 580 € niedrig. Die Antenne muss allerdings einen Platz mit freier Sicht zum Himmel bekommen.
Passt für: Gärten mit Bäumen, Hecken oder Hauswänden, in denen eine RTK-Antenne schlechten Satellitenempfang hätte.
Der Mova 600 erreichte im Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 4/2026) als zweites Gerät die Note GUT (2,5). Er orientiert sich mit einem 360°-3D-LiDAR-Laser und braucht deshalb weder Begrenzungsdraht noch RTK-Antenne – ein Vorteil in Gärten mit vielen Bäumen oder hohen Gebäuden, wo Satellitensignale schwach sind. Eingerichtet wird er per App: Du kannst mehrere Mähbereiche, Sperrzonen und zwei getrennte Karten anlegen. Die Schnittbreite liegt bei 20 cm, die Schnitthöhe bei 2 bis 6 cm. Der Preis bei Amazon schwankt stark: Anfang November lag er bei rund 900 €, in Aktionen war er schon für knapp 600 € zu haben – ein Blick auf den aktuellen Preis lohnt sich.
Passt für: Kleine bis mittlere, eher ebene Gärten bis 500 m², in denen ein bewährtes RTK-Modell leise seine Bahnen ziehen soll.
Der Segway Navimow i105E gehört seit Jahren zu den bekanntesten Mährobotern ohne Begrenzungsdraht. Er kombiniert RTK-Satellitenortung mit einer Kamera, die Hindernisse und Rasenkanten erkennt, und mäht in geordneten Bahnen statt kreuz und quer. Die Karte legst du per App an, mehrere Zonen sind möglich. Mit 58 dB ist er angenehm leise, dazu kommen Regen-, Frost-, Hebe- und Kippsensor sowie Diebstahlschutz. Für Hanglagen ist er weniger geeignet: Laut Herstellerangaben schafft er bis zu 30 % Steigung. Mit 18 cm Schnittbreite ist er auf Gärten bis 500 m² ausgelegt.
Passt für: Größere oder steile Gärten bis 1.000 m², in denen andere Mähroboter am Hang scheitern.
Der Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 ist das Kraftpaket im Vergleich. Dank Allradantrieb schafft er laut Herstellerangaben bis zu 80 % Steigung – fast doppelt so viel wie die meisten anderen Modelle. Eine eigene RTK-Antenne braucht er nicht: Die Position bezieht er per NetRTK über das Mobilfunknetz (4G), Hindernisse und Rasenkanten erkennt er mit Kameras. Mit der Kantenschneidscheibe mäht er dicht an Beeten und Wegen entlang, die Schnitthöhe stellt er elektrisch zwischen 2 und 6,5 cm ein. In der App lassen sich bis zu 10 Zonen anlegen. Bei Amazon wird er als Set mit Mini-Garage angeboten, daher der höhere Preis von rund 1.500 €.
Passt für: Gärten bis 800 m² mit vielen Bäumen oder Gebäuden, für die ein größerer LiDAR-Mäher gesucht wird.
Der Mammotion YUKA mini 2 800 LiDAR verzichtet bewusst auf RTK: Er orientiert sich mit einem 360°-3D-LiDAR-Laser und einer KI-Kamera und braucht damit weder Begrenzungsdraht noch Antenne. Das macht ihn zur Alternative für Gärten, in denen Bäume, Hecken oder Hauswände den Satellitenempfang stören. Gegenüber dem Mova 600 deckt er mit bis zu 800 m² eine größere Fläche ab und schafft laut Hersteller ebenfalls bis zu 45 % Steigung. Mit der DropMow-Funktion setzt du ihn einfach auf dem Rasen ab und lässt ihn sofort losmähen. Achte beim Kauf auf die Bezeichnung „LiDAR“ – unter dem Namen YUKA mini 2 gibt es auch Varianten mit anderer Navigation.
Passt für: Ebene Gärten bis 500 m² und alle, die schon Akku-Geräte von Worx besitzen.
Der Worx Landroid Vision Cloud WR305E ist das aktuelle drahtlose Modell des bekannten Mähroboter-Herstellers. Statt einer eigenen Antenne im Garten nutzt er RTK-Korrekturdaten aus der Cloud und kombiniert sie mit einer Kamera (VSLAM), die Hindernisse erkennt und den Garten automatisch kartiert. Laut Worx ist die RTK-Cloud dauerhaft kostenlos. Praktisch: Der 4-Ah-Akku ist herausnehmbar und gehört zum PowerShare-System, passt also auch in andere Worx-Geräte. Wie der Navimow ist er auf ebene Flächen bis 30 % Steigung und Gärten bis 500 m² ausgelegt, die Schnittbreite liegt bei 18 cm.
Passt für: Gärten bis 700 m², deren Besitzer einen bewährten Markenmäher wollen und den Draht einmalig verlegen.
Der Bosch Indego M+ 700 ist der Klassiker im Vergleich: Er arbeitet mit Begrenzungsdraht, mäht aber nicht wie viele günstige Geräte nach dem Zufallsprinzip, sondern in geordneten Bahnen – das spart Zeit und sorgt für ein gleichmäßiges Schnittbild. Er ist für Gärten bis 700 m² und bis zu 27 % Steigung ausgelegt. Den 18-V-Akku kannst du wechseln, er gehört zum Bosch-Akkusystem. Gesteuert wird er per App, über das Mobilfunkmodul auch von unterwegs, dazu kommt die Sprachsteuerung über Amazon Alexa oder Google Assistant. Für rund 560 € ist er eine solide Wahl, wenn dich das einmalige Verlegen des Drahts nicht stört.
Passt für: Kleine, ebene Gärten bis 500 m² und alle, die mit wenig Geld in die Welt der Mähroboter einsteigen wollen.
Der Gardena SILENO minimo ist das günstigste Markengerät im Vergleich. Er arbeitet klassisch mit Begrenzungsdraht und mäht nach dem Zufallsprinzip – dafür ist er einfach zu bedienen und mit 57 dB sehr leise. Er ist für Gärten bis 500 m² und bis zu 25 % Steigung ausgelegt, die Schnittbreite liegt bei 16 cm, die Schnitthöhe bei 2 bis 4,5 cm. Programmiert wird er über die Gardena-Bluetooth-App. Ein Frostsensor unterbricht das Mähen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, und zum Reinigen kannst du ihn einfach mit dem Gartenschlauch abspritzen. Achte beim Kauf auf die Variante für 500 m² – es gibt auch eine kleinere für 250 m².
Testsieger in der Ausgabe 4/2026 der Stiftung Warentest ist der Ecovacs Goat O800 RTK mit der Note GUT (2,4). Getestet wurden 14 Mähroboter, darunter acht neue Modelle ohne Begrenzungsdraht. Neben dem Testsieger erreichte laut Berichten über den Test nur noch der Mova 600 die Note GUT (2,5).
Im Test der Stiftung Warentest 4/2026 schnitt der Ecovacs Goat O800 RTK am besten ab. Er braucht allerdings eine RTK-Antenne im Garten. Wer gar nichts installieren möchte, findet mit dem Mova 600 (Note GUT 2,5) ein Modell, das sich nur per Laser (LiDAR) orientiert.
Vor allem in Gärten mit vielen Beeten, Inseln oder Wegen und wenn sich der Garten öfter verändert. Du sparst dir das Verlegen des Drahts und kannst Mähbereiche und Sperrzonen bequem per App anpassen. In kleinen, einfach geschnittenen Gärten ist ein günstiges Modell mit Draht wie der Gardena SILENO minimo weiterhin eine gute Wahl.
RTK ist eine zentimetergenaue Satellitenortung und braucht freie Sicht zum Himmel – unter dichten Bäumen oder neben hohen Gebäuden kann sie ungenau werden. LiDAR tastet die Umgebung mit einem Laser ab und funktioniert auch dort zuverlässig, braucht dafür aber erkennbare Strukturen wie Hauswände, Hecken oder Bäume zur Orientierung.
Im Vergleich ist das der Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000: Mit Allradantrieb schafft er laut Herstellerangaben bis zu 80 % Steigung. Die meisten anderen Modelle sind für 25 bis 45 % ausgelegt.
Davon raten Tier- und Naturschützer ab, weil nachts Igel und andere Tiere im Garten unterwegs sind. Einige Gemeinden haben nächtliches Mähen mit Robotern sogar verboten. Stelle die Mähzeiten am besten auf den Tag ein.
Unter 600 € bekommst du mit dem Ecovacs Goat O800 RTK (ca. 580 €) sogar den Testsieger der Stiftung Warentest. Wer mit Begrenzungsdraht leben kann, findet mit dem Bosch Indego M+ 700 (ca. 560 €) und dem Gardena SILENO minimo (ca. 380 €) zwei bewährte Markengeräte.
Grundlage sind der aktuelle Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 4/2026, online seit 23.03.2026), die Herstellerangaben zu Fläche, Navigation und Steigung sowie die aktuellen Angebote auf Amazon (Stand 5. November 2026). Testnoten nennen wir nur, wenn sie öffentlich belegt sind – bei den übrigen Modellen steht deshalb ein Strich. Wir haben bewusst sowohl drahtlose Modelle mit RTK und LiDAR als auch günstige Geräte mit Begrenzungsdraht aufgenommen. Wir führen keine eigenen Labortests durch und bekommen weder Geräte noch Geld von Herstellern.
Preise: ungefähre Angaben inkl. MwSt., Stand 5. November 2026; maßgeblich ist der im Shop angezeigte Preis. Produktbilder werden über das Amazon-Partnerprogramm bereitgestellt; Marken gehören den jeweiligen Herstellern.
Testergebnisse Ecovacs Goat O800 RTK und Mova 600: Stiftung Warentest, Ausgabe 4/2026 (laut test.de und Presseberichten). Technische Daten: Herstellerangaben (u. a. ecovacs.com, mammotion.com) und Produktdatenblätter, Stand 05.11.2026.